Venblues Festival 2011

Venlo, van Coehoornstraat 23, Zaterdag 24 september, Doors open 15.00

Vor dem Blues haste schon den Blues. Ich unterschätzte mal wieder die zahlreichen deutschen Kaffeetanten und -onkel aus Nordrhein Westfalen, die alle zur gleichen Zeit in Venlo zum Kaffee kaufen einbrachen. Die Anfahrt bis kurz vor das Gelände des Venblues Festivals nannte sich deswegen zäh fließend mit zeitweiligem Stillstand. Aber egal, was mache ich nicht alles für gute Musik. Der zeitweilige Stillstand betraf ab 16 Uhr eh nur noch mein Auto, das ich direkt vor dem Gelände des guten Musikgeschmacks parken konnte. Nach dem Kauf einiger Plastikchips für den Verzehr geistiger und erfrischender Getränke und dem Erwerb eines Festivalshirts ging ich erst mal aus mir raus und begrüßte einige Bekannte aus alten Internetradiozeiten, danach ging ich rein…ins Festivalzelt. Das Venblues Festival findet auf dem Gelände eines Bogenschießvereins statt,  im Vereinsheim befanden sich Backstagebereich und Toiletten, im Zelt gabs Bier, gute Laune, Party und Blues. Apropos Party, anders als in Deutschland, von Ausnahmen abgesehen, machen Niederländische Bluesfans Party, die hier und heute dauerte 8 Stunden, faszinierend, fröhlich und laut.

Ab 16 Uhr wurde das Zeltinnere zur Blues Sauna, es gab Aufgüsse noch und nöcher, es dampfte, kochte und brodelte. Alle fünf teilnehmenden Bands stammten aus unserem Nachbarland, den ersten Aufguss gossen Honeytrap auf den Ofen, die fünf Jungs coverten gekonnt und versiert Blues aus den Häusern King, Freddie und Vaughan, Stevie und Jimmy. Aus den Bluesschluchten Chicagos hörten wir auch was und der feine Harpspieler Jasper intonierte so in die Richtung einiger Interpreten der Little Klasse und Lester Butler. Klasse. Mit Henry und Hans unterhielt ich mich in der Umbaupause über dreckigen Harmonikasound im Stile der Rumpshakers und Smokehouse.

The Stoolgang waren die nächste Band auf der Bühne, die vier Jungs Leon, Marc,Paul und Wil aus der Provinz Limburg stampften uns in den Wiesenboden und heizten uns ein mit einem Mix aus rockigem Blues Made in Texas und Anleihen  aus dem Rockbereich Marke Paladins und Blasters. Stellvertretend möchte ich den Midtempobolzer One Of These Days in Buchstaben gießen, das bratende Gitarrenriff und die parallel dazu verzerrte Harmonika, kräftiger Bluesshoutergesang, Bass und Schlagzeug immer auf gleichem Qualitätslevel, passte wunderbar und bretterte so schön vor uns her. Oder der Rollin` Man, der shuffelte das Zelt in Schwingungen, besonders nachdem das Tempo anzog, es zog anschließend auch spürbar in meinem Nackenmuskelbereich, Fitnessstudio mit Saunabereich. In der nächsten Umbaupause sorgte ich mit für Umsatz im niederländischen Fleischereihandel- und verzehr und unterhielt mich danach mit den Organisatoren des Festival, alles bestens hier in Venlo. Kompliment an alle Leute, die das Festival am Laufen hielten, machte großen  Spaß hier.

Um 19 Uhr 15 betraten Little Tony und Greyhound Levi mit ihrem Schlagzeuger Arno die Bühne, diese drei Jungs sah ich in diesem Jahr zum vierten Mal bei einem Festival. Sie traktierten uns mit rauem und rohen Chicagoblues mit einem großen Anteil Dreck in Gitarre und Harp, auch die Stimme von Little Tony besaß dieses gewisse grobe Schleifpapiertimbre. Ich machte einige Photos und verzog mich ein bißchen vor den Zeltbereich zum Ausruhen, natürlich mit deftiger Bluesbeschallung.

Mike And The Mellotones verteilten danach etliche Ohrfeigen und zogen uns die Ohren lang. Wir gingen teilweise in die Knie und schüttelten uns vor der Wucht des Vortrags von Mike Donkers an der Stratocaster, Jules van Brakel am Bass und Lorenzo Hardijzer am Schlagzeug. Nicht zu überhören ist die Affinität ( was für ein Wort ) von Mike zur Fendertraktion ala der beiden Vaughan Brüder und des Herrn Welch und: er hat das drauf und dran an den Fingern, und wie. Immer mit einem Spaß an der Freudelächeln bretterte er Licks und Riffs griffig ins Volk und Do You Wanna Rock`n Roll wollten wir natürlich auch. Jules und Lorenzo sorgten fürs Feuer und Mike machte Dampf mit Fender und Stimme, Hideaway noch eins. Klitschnass geschwitzt und Power To The People badete Mike einige Male im Partyvolk, einige Ein- und Zu Zweittänzer begleiteten Mike dabei. Ich mußte dringend was für meinen Flüssigkeitshaushalt tun, dieser Haushalt war durch  diese beseelte und verrockte und verrollte und bluesrockende Darbietung komplett leergeschwitzt, ich war wie viele andere im Zelt völlig aus dem Häuschen.

Zum sehr guten Schluß der 6. Venbluesparty gab es dann von den Brüdern noch einiges auf die Glocke, aber nicht von den zwei Brüdern aus Venlo ( ein großer Lebensmittel Supermarkt in der Venloer Innenstadt ), nein, von den Veldman Brothers Bennie an der Harp und Schweineorgel und Gerrit an der Gitarre und Großteil des Gesangs. Sie wurden exzellent unterstützt von Donald van der Goes am Bass und Marco Overkamp am Schlagzeug. Bennies Schweineorgel und die verzerrte und fuzzende und enthemmte Gitarre von Gerrit beim ersten Lied B-Low hielten uns sofort auf Trab und Donald und Marco puschten den Groove in die Massen. In gleichem Tempo und Groove ging es weiter in Bild und Ton, Heading For The Door bekam durch die punktuelle Hinzunahme der Harp noch mehr Schmiss. Genauso wie der folgende Titel Need To Know, der uns  ebenfalls hin- und herschmiss, was für eine mich schwer begeisternde Truppe, eine Bereicherung für jedes Festival der rockigen 12 Takte. Zum Ausklang bedanke ich mich bei den Venbluesern für die Akkreditierung und bei allen anderen Akteuren für einen sehr vergnüglichen Samstag.

Binkom Blues 2011

Blues, Rock & Roots Festival

Über die Highways Number 59, 46, 52, 2 und 314 ging es für mich 195 km Richtung Westen in die Belgische Provinz Vlaams – Brabant, dort fand im Zaal Santro im beschaulichen Ort Binkom zum achten Mal das Binkom Blues Festival statt. Nach dem Empfang des grünen Bandes der Sympathie am Eingang – das Festivalbändchen für Berichterstatter war grün – und dem Kauf einiger Bons für Eet und Drink gab es erst mal einen kräftigen belgischen Espresso.

Genauso kräftig wie das schwarze Getränk war auch der Auftritt der Maasdelta Blueser The Brough Superiors, die uns eine Stunde heiß spielten. Ihr Extrakt aus Bluesklassikern des Deltas und der Big Cities erfreute das zahlreich erschienene Publikum. Bandsound, Zaalsound und Begeisterungssound der Zuhörerschaft waren formidabel. Die 5 Männer auf der Bühne spielten strack und straight nach vorne, u.a. besuchte uns der Hoochie Coochie Man und der Hip Shake sorgte für einige shakende Hinterteile und Blues Fans. Big Ed Mocker an der Harp und Gesang, die feinen Gitarristen Danny und Marc und die Grundierer des Sounds, Ludo am Bass und Piet am Schlagzeug überzeugten Volk und Volker, ein hörenswerter Grundstein für einen netten Abend.In der Pause ging es für mich erst mal um die Bratwurst und anschließend um den Verkaufsstand mit Bluesmusikalischen Tonträgern, ich erstand u.a. 2 Vinylsingles des nächsten auftretenden Künstlers.

Diesen sah ich zuletzt 1998 bei einem Aufenthalt in Chicago live und in Farbe, ich freute mich auf ein Wiederhören des Studebaker John. Er und seine belgische Begleitband, The Mighty Gators, betraten um 19 Uhr 30 die Bühne und ließen sie gleich mal ohne Vorwarnung und ohne Gnade erbeben. „Studebaker“ John Grimaldi ist quasi die weiße Slide Gitarrenausgabe von Hound Dog Taylor, im Unterschied zum Hound Dog setzt John aber ab und zu noch die Harmonika ein. Die Houserocking Party begann mit einem Lied der letzten  CD, Headin` Down To Maxwell Street war ein hypnotischer Boogie mit feinen Harpeinschüben. John und die großartigen Mighty Gators peitschten die Temperatur im Zaal in 12 Takten hoch in Southside Chicago Bluesclub Atmosphäre. Das brodelte und kochte ohne Unterlass und beim Fine Cadillac wurde auch das feiernde Volk integriert, wir intonierten den Refrain mit wachsender Begeisterung, es prasselte hin und her. John und die Jungs aus Belgien – Willy Devleeschouwer an der Gitarre, Karl Zosel am Bass und Marcus Weymaere – kannten keine Gnade. Noch gnadenloser wurde der Auftritt, als Special Guest Lightning Guy die Bühne enterte, die Musik aus Chicago wurde abgefeiert. Wir hörten noch den Two Time Boogie und I Am A Houserocker, wie wahr, wie wahr. Volker war glücklich und zufrieden. In der Umbaupause traf ich einige Bekannte aus der Szene, ich treffe oft die gleichen Leute in den Wallfahrtsorten des Blues in BeNeLux.

Die Sultans Of Slide waren die nächste Band auf der Bühne, sie hatte ich vor 14 Tagen noch beim Bluesrock Festival in Tegelen erlebt. Bei diesem Auftritt hier und heute Abend war der Slidegitarrentisch genauso reichlich gedeckt wie in Tegelen, Richard van Bergen, Henry Cooper und Monti Amundson krachten uns einiges in die sehr aufnahmefähigen Ohren. Die drei und die Slidegrundierer Bart Kamp am Bass und Boyd Small am Schlagzeug sorgten für eine großartige Feieratmosphäre. Das Publikum ließ es genauso krachen, Krach und Krach gesellt sich gern, all überall zu sehen und zu hören, von wegen Nobody Can`t Fool Me, wie eine Komposition so schön heißt. Diese wurde übrigens von Richard van Bergen gesungen, auch Boyd sang uns einmal was vor, ansonsten war Monti für den Gesang verantwortlich. Ein sehr kompakter Auftritt endete gegen 23 Uhr mit verdientem Applaus. In der Pause guckte ich mir mal meine bis hierher gemachten Photos an, trank noch einen Espresso und war zufrieden mit allem hier, nette Leute, klasse Organisation, gute Musik, was willste noch.

Um 23 Uhr 30 fingen Fabrice Bessouat und Antoine Escalier mit Bass und Schlagzeug an zu grooven. Der italienische Großmeister der Bluesgitarre, Enrico Crivellaro, stieg mit ein und ein Instrumental der Saitenklasse A hielt mühelos den hohen bluesmusikalischen Standard des heutigen Abends. Enrico zieht und zupft die Saiten der Gibson technisch mit den Fingern, nichttechnisch mit dem ganzen Körper, seine Körpersprache spricht Bände und Bünde und Saiten. Nach dem abgeebbten Applaus betrat Brian Templeton die Bühne, der  frühere Blues Frontarbeiter der Radio Kings ist ein Hüne von Gestalt und Stimme. Diese ist äußerst soulig in die kräftige Richtung und an der Harp hat er auch alles auf den Stimmzungen. Der besondere Kracher war mal wieder, wie so oft in letzter Zeit von etlichen Bands gerne gehört, ein Cover von Jessie Mae Robinson, Black Night. Das ist ein Harpblues für die Ewigkeit, der zieht dir einen Scheitel nach dem anderen, auch mit Glatze. Auch hier und heute Nacht – Black Night Is Fallin`, Oh How I Hate To Be Alone – was ganz besonderes, besonders mit Brians Stimme, Oh Lord, Have No Mercy. Aber auch die  Eigenkompositionen stimmten uns fröhlich, The Big Question war nicht I Feel Alright Again, sondern Running With The Blues. Die Band „funktionierte “ auch teilweise, mit Betonung auf Funk.Ich danke allen Beteiligten für einen schönen Abend und dem Binkom Bluesteam für die Akkreditierung. Den 195 km langen Heimweg schwamm ich sozuschreiben zurück, ein starkes Regentief sorgte draußen für Stimmung, im Twingo die gekaufte Musik einiger Künstler, die den Blues hochhalten.

28. Bluesrock Festival in Tegelen/NL am 03.09.2011

Einer mehrjährigen Tradition folgend gaben wir vor Beginn des
Bluesrockspektakels erst mal eine Bestellung in der Pommesbude auf
dem Parkplatz vor dem Openluchttheater de Doolhof  in Tegelen auf:
Satespieße mit Erdnußsoße, Pommes mit Mayo und `ne Cola.
Das
muss so sein….sonst würde was fehlen.Nach dem Essenfassen ging es
schnurstracks ins überdachte Open Air Theater, Getränkemarken
fassen, Festival T – Shirt fassen. Das erste Getränk schwitzte ich
in Nullkommanix wieder aus, das Wetter hat einen gehörigen
Swamptouch, 100 Grad Fahrenheit und die Luftfeuchtigkeit einer
Heißmangel.In die Mangel nahm uns auch die erste Band des Tages,
Matchless Blue aus der niederländischen Provinz Limburg starteten um
13 Uhr den Musikreigen. Die 5 Männer bewegten sich im Swing- und
Jumpbluesbereich, sehr versiert, leider nur für eine knappe halbe
Stunde. Wir hörten u.a. eine feine Coverversion des unsterblichen
Elmore James Klassikers, den Madison Blues. Die Jungs ernteten nach
ihren Darbietungen verdienten Applaus…ich applaudierte mit und
kurbelte in der anschließenden Umbaupause die Konjunktur der
Getränkeindustrie an, es wurde immer hitziger.
Die texanische
Bluessängerin Dede Priest sorgte mit ihrer niederländischen
Begleitband anschließend auch nicht gerade für Abkühlung. Mit
ihrer Röhre zog sie etliche musikalische Schubladen auf, Blues,
Soul, Funk, Gospel. Phantastische Unterstützung erhielt sie vom
Gitarristen Raymond Nijenhuis und dem Bassisten Roelof Klijn, von
Schlagzeuger Jody van Oojien und Keyboarder Govert van der Kolm. Beim
Big Mama Thornton Klassiker Wade In The Water bekamen wir eine
frische Brise ab, die Eigenkompositionen von Dede bestachen durch
Soul und Soul und Soul und die Band machte zwischendurch gekonnte
Ausflüge in ihre Freiräume. Knapp 50 Minuten erlebten wir eine
charmante Dede mit ihren Mannen, der kräftige Applaus nach jedem
Lied sorgte für Kühlluftbewegungen. Ich besorgte mir in der Pause
bis zum Einsatz der nächsten Band einen Nachmittagskoffie und bekam
anschließend noch einen an der Waffel, die Waffel des Koffieshops
schmeckte vorzüglich.
Das Festival machte beim Detroiter Marcus
Malone und seiner Band seinem Namen alle Ehre, es bluesrockte
gewaltig. Der frühere Heavy Metal Zelebrator Marcus sorgte mit
Rhythmusgitarre und seiner verkratzten und soulvollen Stimme für
Stimmung unterm Dach. Leadgitarrist Michael Casswell feuerte
filigrane und verzerrte Gitarrensalven ins Volk, Bassist P J Phillips
und Schlagwerker Chris Nugent sorgten für heftiges Soundtuning, eine
kompakte Einheit werkelte dort vor uns auf der Bühne. Let The
Sunshine In, Titeltrack seiner letzten CD, trieb uns zusätzliche
Schweißperlen auf den Schädel, All That Love funkte fein und
zündete den Funken im Publikum und die Gibb/Bee Gees Ballade To Love
Somebody verstärkte meine Meinung, das Marcus Stimme der des Herrn
Rodgers ähnlich ist.
Der eingeholländischte Amerikaner Boyd Small,
Bart Kamp am Bass und Gitarrist Richard van Bergen von den Shiner
Twins aus den Niederlanden schmissen um 16 Uhr 35 den Groove an, dem
Monti Amundson und Henry Cooper an den Gitarren den Slide gaben, alle
zusammen sind sie die Sultans Of Slide. Richard van Bergen ersetzte
den unabkömmlichen Bandgründer Franck Goldwasser. Wir hörten
klirrende und glitzernde Slideattacken von ihrer CD Lightning
Strikes, Boyd sang seinen Titel Lucky Again. Das alles war, ich
gebrauche einen Ausdruck der Fußballsprache, ein Sliding Tackling,
ohne Körperverletzung. Ich musste mich erst mal setzen, in meinem
gesetzten Alter zwickt und zwackt es schon mal in den Knochen, meinen
Photoapparatverrenkungen sei Dank.Ab 18 Uhr kriegten wir anderen
Blues.
Den krachenden und deftigen Blues britischer Machart von Ian
Siegal, mit grollender und rauer Stimme trug er ihn uns vor.
Niederländische Rockabilly Saiteneinschübe kamen von Dusty Cigaar,
seines Zeichen Gitarrist der Rhythm Chiefs. Wie sagte Ian treffend zu
Dusty: This is one of the finest guitar player in Europe and he comes
from your own country. Keyboarder Paddy Milner, der immer fröhliche
Bassbearbeiter Andy Graham und Drummer Evan Jenkins waren die anderen
Mitstreiter der Bigger Blues Band. Ein Pfund, kann ich nicht anders
schreiben, das passte und der Chef im Ring – Ian – strahlte sehr
zufrieden und entlockte Stimmbändern und Saiten den Rauch, der die
Hütte rockte. Stücke seiner letzten CD The Skinny entlockten dem
Feiervolk und Volker viel Applaus, der Titeltrack besonders.
Der
straffe Zeitplan ließ leider bei der Bigger Blues Band wie auch bei
allen anderen Bands keine Zugaben zu, aber so ist das meistens bei
Festivals.
DeWolff sind mittlerweile zu einer ganz schön hohen
Hausnummer in Sachen psychedelischem Seventies Rock und BluesRock
aufgestiegen, meiner unmaßstäblichen Meinung nach völlig und
wahrhaftig zu recht. Die sehr jungen Brüder van de Poel und Herr
Piso traktierten ihre und unsere Nackenmuskeln und Halswirbelsäulen
aufs Spannendste. Nehmen wir mal den Schweineorgler Yellow Rat Magic
Blues, der eben mit Robins Schweineorgel eingeorgelt wird, Pablo
singt dazu mit seiner schon gut eingeschliffenen Stimme und
bearbeitet die Saiten seiner Vintagegitarre grandios. Luca läßt die
Sticks und nackten Füße trommeln und wirbeln und bassen. Wir hören
ruhige, fast schon verhaltene Töne, die dann brachialisierend
ausbrechen, das ist ganz genau der Stoff, den Volker so liebt, viele
andere neben und hinter mir auch. Oder nehmen wir Love in C Minor,
einem eingängigem Gitarrenriff geht die Saitenbearbeitung per
metallischem Eislöffel vor, die Orgel jault sich in die Tiefen und
Höhen und Luca haut das Schlagzeug in Grund und Boden. Bei zwei
Stücken tritt auch das Musikinstrument, das ohne Berührung Laute
entlässt, in Aktion. Das Theremin, dramaturgisch wertvoll drapiert
und Sound bereichernd. Diese Jungs werden weiter ihren Weg machen,
davon bin ich überzeugt. Ihren Weg gemacht hat auch die letzte Band,
die bei diesem Festival die Bühne betritt, und wie, sie existiert
seit mittlerweile 45 Jahren mit dem Motto: And Don`t Forget To
Boogie!
Canned Heat, was soll ich da groß zu schreiben, das gehört zum Rock- und Bluesmusikalischen
Allgemeinwissen. Heute Abend sind sie hier und ich freute mich sie zu
hören und zu sehen, 1699 andere auch, wir feiern die Band 90 Minuten
ab.Die Urviecher Adolfo Fito de la Parra und Harvey Mandel, seit
Urzeiten bei Heat, zusammen mit John Paulus am Bass und Gitarre und
Dale Spalding an der Harp, Gitarre, Bass und Gesang. Sie spielen und
singen mit uns zusammen, vor der Bühne tanzen die Massen, die
Stimmung kocht mehr als das Wetter. Sogar vom etwas experimentelleren
1968er Album Halleluja hörten wir was, Time Was. Ansonsten die
ganzen Kracher aus alten Zeiten, der Woodstock Film begann vor
unseren Augen mit Going Up The Country, wir workten together und
kriegten zum Schluß den Boogie, das Volk tobte, Volker auch. Ein
schwülheißes Festival war zu Ende, ich danke allen Mitarbeitern des
Festivals für ihre tolle Arbeit, den Musikern für ihre
inspirierende Musik, die transpirierte und dem Büro Pinkpop für die
Akkreditierung.

The :Egocentrics aus Rumänien….

….Hera am Schlagzeug, Jess am Bass und Brenn an der Gibson sind für mich die ins Jahr 2011 transportierte The Jimi Hendrix Experience.

Stoned From The Underground 2011

Die volle Dröhnung vom 7. Juli bis 9.Juli 2011

Zum elften Mal fand dieses Großereignis der Stonergemeinde in der Nähe
von Erfurt statt, am Alperstedter See, zwischen Alperstedt und
Stotternheim.Auf dem idyllisch gelegenen Gelände mit Wiesen und
Sandboden spielten von Donnerstag bis Samstag 19 Bands harte und
zarte, verspielte und verschnörkelte, melodiöse und neben der
Spurrille verlaufende Klänge.Es gab in die Fresse und in den Nacken,
viel für die Seele und natürlich für Happenings, was zum Fliegen
und Abheben, bodenständiges und bewegendes, eine große Party.Ich
beschränke mich auf Bands, die mich beeindruckten, auf diese und
jene Weise, am Freitag und am Samstag, da ich erst am Freitag
anreiste.Etliche Radaubrüder und eine Radauschwester bleiben außen
vor, nix für meine Ohren.

The Egocentrics, drei Jungs aus Timisoara
in Rumänien, zogen mich und viele andere am frühen Freitagabend in
den Bann, ihre  Ausflüge in den etwas härteren Bereich
psychedelischer Soundgefilde, rein instrumental, entwickelten sich
langsam, aber gewaltig und mächtig gut.Brenn an der Gibson ( je
lauter, desto Gibson ), Jess am Bass und Hera aus der
schlagtechnischen Abteilung sorgten für Stimmung in der Bude, nee,
auf der Wiese, ihre Musik ist für mich in Reichweite von Jimi
Hendrix, Colour Haze, My Sleeping Karma und Kyuss.Ein absolutes
Highlight in Bezug auf Kompositionen und Können, das war ein Brett,
das mir da vor den Schädel knallte. Ihre beiden CD`s verkauften sich
nach ihrem Auftritt wie geschnitten Brot, wie es hier in meiner
Gegend so schön heißt.

Coogan`s Bluff aus Rostock spielten uns den
Stoner mit Pauke und Trompeten, nee, aber mit Saxophon und Posaune,
klingt komisch, ist aber so. Hörte sich zuweilen an wie Free Jazz,
aber nicht so chaotisch, das griff instrumentarisch gut ineinander,
mal bluesig, mal heavy, besonders hervorheben möchte ich noch die
kräftig raue und zupackende Stimme des Bassmanns.

My Sleeping Karma
hauten uns in der Nacht ab 0 Uhr 30 endgültig die Sicherungen raus,
was für ein genialer Sound, ich schwebte unter einem wolkenlosen
Himmel einfach so dahin und dahin, immer auf dem Boden
bleibend.Mitveranstalter und Bassist Matte feuerte uns im
Freudentaumel ständig an, Steffen am Schlagzeug haute die Seele und
den Drive in die psychedelischen Klangkompositionen, die rein
instrumental vorgetragen werden. Gitarrist Seppi saitete ein Brett
nach dem anderen auf, grüßte zwischendurch seine „Aschebercher“,
grinste sich einen und tanzte mit seiner Gitarre über die Bühne.
Norman am Soundboard versank in den Tasten und Knöpfen und versenkte
uns noch tiefer in den MSK Sound.Bis um 02 Uhr morgens wurden wir auf
feinsten Klängen getragen, die keiner der Feiernden so schnell
vergisst, sicher.

Am
Samstag um 14 Uhr stiegen die Jungs von Grandloom aus Cottbus auf die
Bühne und jammten und jammten und jammten, 50 Minuten kurz….vom
Feinsten und rein instrumental. Thomas verschmelzt und entlockt
seiner Gibson ( je lauter, desto Gibson, zum zweiten ) Töne des Rock
und Blues, manchmal schön verspielt, manchmal in den Nacken,
verfuzzte Feinheiten. Bassmann Hans groovte wie die Sau und Rischie am
Schlagzeug haute uns die Müdigkeit aus den Knochen. Ihre CD`s sind
schon klasse, aber live toppen sie das locker.Planet of Zeus aus
Griechenland sind nicht meine musikalische Baustelle, deshalb direkt
zu Glowsun aus Frankreich. Was machten die? Die machten Spaß, es
machte mächtig Spaß, ihrer Musik zu lauschen.Stoner und Spacerock
sind die Eckpfeiler ihres Sounds, jammend zusammen gefügt.Virus und
The End ihres Albums The Sundering begegneten uns, sehr melodiös das
Ganze und ab und zu wird auch mal die Schraube kräftig angezogen,
fein.

Und nun schalten wir um nach Oslo, die Jungs von Lonely Kamel
stammen aus dieser Gegend in Norwegen, ein rauhes Land, rauh und roh
ist auch die Musik von Espen, Lukas, Stian und Tomas.Ich hab sie in
den letzten 12 Monaten viermal erlebt und sie sorgten mit ihrem Hard
und Heavy Blues immer und überall für dicke Freude in den Backen. Gitarrist
und Sänger Tomas ist brillant bei Stimme und seine Rhythmusgitarre
ergänzte die Leadgitarrenausflüge von Lukas, es gab auch kurze
Call- und Responsescharmützel auf Saitenart und der auffrischende
Wind übertrug den Überrocker „ Spacerider „ in die
thüringische Landschaft.Espen und Stian an Drums und Bass hatten auch ihren
Spaß, genauso wie die Feiergemeinde vor der Bühne, die Feiernden
stammten aus vielen Ländern Europas und die übrige Welt war auch dabei,
Japan mischte mit, Australien auch, Nordrhein Westfalen war mit einer
ganz starken Mann- und Frauschaft vor Ort.

Die Niederlande sind im Bereich
des Stoner- und Psychorocks stark vertreten, hier und heute abend in
Stotternheim präsentierten uns die drei Maastrichter Jungs Hans,
Rutger und Sander etliche Lieder ihrer ganz frischen CD Mirador. Die
Jungs heißen Sungrazer und sind mehr im Psychedelischen Musikbereich
angesiedelt, nichts desto trotz gibt’s auch ab und zu `ne Schüppe
Stoner in ihre farbenfrohe Musik.Der Gesang wechselte zwischen Rutger
und Sander, Rutger spielte eine Telecaster, die auch ganz schön
zubiß und den Boden fegte, Sander spielte mit vollstem Körpereinsatz
seine Bassläufe in Grund und Boden und fütterte den Sound, Hans am
Schlagzeug mittendrin und immer dabei, die Psyche in den Sound zu
schlagen. Zum krönenden Abschluss ihres Auftritts gesellte sich ihr
Freund David Eering zu ihnen auf die Bühne, der Gitarrist von The
Machine (auch so `ne Mördercombo :-)) . Common Believer heißt die
Sause, zum Mitgröhlen und Nackendehnen, und der Jam mit zwei
Gitarren stampfte ordentlich durch die Reihen auf Bühne und
davor.Danach wieder eine Pause für mich, die japanischen Klänge
nach Sungrazer vertrieben mich ins Partyzelt zum Verschnaufen, über
Musik labern, über Thüringen und Erzgebirge, CD`s kaufen, Getränkechips kaufen, Bier kaufen.

Und nun Monster
Magnet, die Mannen um Dave Wyndorf. Die Spacelords motherfuckten uns
und mischten uns ab 21 Uhr 30 auf, sie machten alles platt, wie eine
Behandlung mit der Dampfwalze, ihr Sound walzte förmlich über uns
weg. Und ich war auch hin und weg, diese Brachialität sorgte für
mein leibliches Wohl, ich verstaute den Photoapparat und zuckte mit
allen Wimpern, diese Stoner- und Spacerock Urgesteine sorgten für
die größtmögliche Ansammlung von Leuten vor der Bühne, es wogte
und brüllte um mich rum.
Gods
And Punks gröhlte die Meute mit und Spacelord wurde zur
Festivalhymne.Die Düsseldorfer Vibravoid sorgten zum Abschluß des
Festivals für ruhigere Klänge, mit toller Musik und einer feinen
Lightshow wurden wir verabschiedet….bis zum nächsten Jahr.
Ich
danke dem Team vom STFU für ein tolles Festival und allen
Beteiligten für die Party.   

Doc Holliday in der Zeche Bochum am 23.06.2011

Die legendären Southern Rocker spielten zum letzten Mal im Ruhrgebiet auf

11 ihrer 17 Konzerte umfassenden Abschiedstournee durch West- und Nordeuropa fanden und finden in deutschen Rockmusikhallen statt.
Damit verneigt sich eine „der“ Southern Rock Institutionen besonders vor ihren wohl treuesten Anhängern weltweit, in 30 Jahren Doc Holliday fanden etliche Konzerte drinnen und draußen in deutschen Landen statt.
Ich erinnere mich gut an einige ihrer früheren Aufführungen, u.a. mit dem Motto „Blackfoot meets Doc Holliday“ am 24.10.1990 in der Mülheimer Stadthalle in Köln, als Hauptakteure beim Harley Jamboree in Biesenthal bei Berlin Mitte der 90er. In meinem heutigen Wohnort Hilden und im benachbarten Langenfeld spielten und sangen sie auch oft und reichlich, mehrfach zusammen mit den deutschen Southern Rockern Lizard.
Und gestern Abend nun in der Zeche/Bochum die 13te Station ihrer Final European Tour. Die Hamburger Formation Sir Edward kochte uns vor der Schießerei mit Doc eine Mahlzeit, die Zutaten der Swamp- und Southern Soundküche enthielt.
Eine halbe Stunde, kurzweilig und gekonnt, Bass und Schlagzeug solide und die beiden Gitarristen auch, die mit einigen Saitenduellen aufwarteten, die Band musste kurz vor der Tournee einen schweren Schock verdauen, der Sänger verstarb….
Doc Holliday stimmten die letzten 90 Minuten im Ruhrgebiet symbolisch an, Intro und Last Ride, ein sehr melodischer Evergreen aus ihrem reichhaltigen Schaffen.
Genauso melodisch und leidenschaftlich ist die Magic Midnight „Lady“, dessen Refrain hier im Saal nicht unbekannt war.
Der Moonshine Runner rockte und rollte durch die rechteckige Zeche ohne anzuecken, feiner Zappelstoff für den Körper.
Leider musste die Tournee ohne den Bassgitarristen Daniel Bud Ford stattfinden, deshalb übernahm John Samuelson, der etatmäßige Gitarrist, den Bass, den er in früheren Jahren bei Doc H. auch schon spielte.
Die anderen drei Streiter für den guten Musikgeschmack auf der Bühne waren Bruce Brookshire, Komponist, Sänger und Gitarrist, Entertainer und Animateur.Eddie Stone an der Hammond XK 3 und als gelegentlicher Sänger. Danny „Cadillac“Lastinger am Schlagzeug.
Den Song Thunder And Lightning  widmete die Band einigen verstorbenen guten Freunden wie Georg Bayer, Sänger von Lizard und Ronnie James Dio.
Voller Inbrunst sang kurz vor Feierabend das Publikum, bestimmt mit einer oder mehreren Tränen in den Knopflöchern der Jeansjacke und angefeuert von Bruce, den Refrain der Refrains dieses Abends und des Hollidayschen Liedguts:  Lonesome Guitar, take me home.
Da brannte es wie Zunder im Saal, vorher bedankte sich Bruce für die Freundschaft der Fans über eine Zeitspanne von 30 Jahren Southern Rock, Kiwi- und Orangenhaut war angesagt und die Seele bekam auch ihr Heil weg.
Den Schlußpunkt bestimmte der Rock`n `Roll mit einem Medley aus Route 66, Roll Over Beethoven und Johnny B.Goode.
Die Jungs spielten in den 90 Minuten nicht routiniert ihr Zeug von der Bühne, sondern mit Leidenschaft, die keine Leiden schafft (woher hab ich diese Worte bloß adaptiert?) und tadellos, das Zusammenspiel passte.
 Ich danke der Band für 30 Jahre musikalischen Spaß und Freude,  sie leben weiter auf meinem Plattenspieler, CD Player, Mp3 Player und dem Kasettenrekorder in meinem Auto (ja, so was gibt es noch).

Zur Photogalerie:    Doc Holliday – Zeche Bochum

Doc Holliday live beim Sweden Rock Festival:

Doc Holliday, die Southern Rock Institution, auf Abschiedstour…

…durch Europa, die Band stellt ihren Spielbetrieb nach 30 Jahren ein, am 20.06. 2011 hörten wir die Jungs zum letzten Mal im Spirit of 66 in Verviers/Belgien.Hier traten sie in den 15 Jahren seit Bestehen des Klubs etliche Male auf. Wir hörten Klassiker des Southern Rock aus ihrem Spirit wie Lonesome Guitar, Song For The Outlaw und Last Ride.

Zu meiner Photogalerie dieses Auftritts:  Doc Holliday im Spirit of 66

Five Horse Johnson im Viererpack….ungeschnitten

02.06.2011, Donnerstagabend in Tilburg/Niederlande im O 13, meine Nackenmuskeln absolvierten die ersten 90 Trainingsminuten und das spärliche Haupthaar meinerseits saß während der musikalischen Vorgehensweise der 5 Herren aus Toledo/Ohio und Detroit/Michigan nicht,legte sich auch lange danach nicht wieder in die richtige Lage.
04.06.2011, Samstagabend in Roermond/Niederlande in der Azijnfabriek, meine Nackenmuskeln absolvierten die zweite Trainingseinheit, Dauer auch ca. 90 Minuten, Haare wie vor.
Am  05.06.11 in Siegen im Vortex, meine Nackenmuskeln haben die dritten 90 Trainingsminuten überstanden, meine Stimmbänder sind nicht mehr so belastbar, meine Stimme ist kaum mehr existent vom lauten Mitsingen.
Und es ist der Montagabend am 06.06.11 in Berlin im Comet, meine Nackenmuskeln durchliefen die vierten 90 Trainingsminuten und das spärliche Haupthaar saß nun überhaupt nicht mehr und meine Stimme klang wie die von Tom Waits.
Der folgende Bericht spielt sich ab wie die Bestellung an der Theke einer Metzgerei im übertragenen Sinne…ich hätte gerne Five Horse Johnson…geschnitten oder am Stück?…geschnitten und am Stück bitte.
Nun denn…geschnitten ungeschnitten und am Stück 4 Konzerte von Five Horse Johnson in einer geballten Zusammenfassung. Mehr

Duvelblues 2011

Die 10. Auflage des Duvelblues Festivals in Puurs, das liegt zwischen Brüssel und Antwerpen, war für mich eine Premiere.Ich konnte und durfte zum ersten Mal das sehr schöne Ambiente hier genießen und mein Fazit schon zu Anfang meines Berichts, ich war sicherlich und auf alle Fälle nicht zum letzten Mal hier zu Besuch….sehr nett alles, wirklich sehr nett, das Personal des Eingangsbereichs, des Drankbonnenverkaufs, Duvelblues T – Shirt und Getränkeverkauf, die Leute hinter der Fritten- und Hamburger/Worst Theke und die vielen Helfer im Hintergrund für Bühne und Bandbetreuung,meinen großen Respekt für euch alle, danke!Der “ Hof van Coolhem“ ist eine grüne Oase mit Bauernhof und Restaurant und das in der Blueswelt sehr etablierte Festival fand mittendrin statt, die Stimmung bewegte sich in Richtung sehr relaxt und so kann ich auch schreiben, es war schon sehr familiär.
Nach der Besichtigung des Geländes und dem Kauf etlicher Drankbonnen gabs erstmal sehr leckere Fritten und nach dem Verzehr der Kartoffelware war es 15 Uhr und pünktlich wie die Belgische Eisenbahn begann der Blues, wir kriegten ihn, den Blues, für die nächsten knapp 9 Stunden.Veranstalter Gust Meeus und seine Leute hatten ein erlesenes Programm in die Welt des Blues gestellt und vor dem Auftritt der Mighty Flyers, dazu später mehr, gab es auf der Bühne eine kleine Feier für einige Mitwirkende des Festivalteams mit Ansprache, Blumen und Torte.Die Auftritte der Musiker spielten sich abwechselnd im großen Zelt und in einem Nebengebäude des Hofs ab, im Zelt ging es los. Mehr

Fuzz Manta und Highway Child im Vortex/Siegen am 14.05.11

An diesem Samstagabend in Deutschland gab es Brot und Spiele fürs Volk beim European Song Contest, dieser beinhaltete 100 % Popträllerliedgut, das genauso wie Sauerkraut für rege Darmtätigkeit beim Rocker sorgen müsste,im völlig aus den Fugen geratenen Eventdurchdreh Düsseldorf. Alternativ gab es für Volker und uns Rocker und Roller kernigen Rock dänischer Machart mit Fuzz Manta und Highway Child.Sozuschreiben Danish Dynamite im Doppelpack und dieses Pack veranstaltete und veranstaltet Rockmusikalische Vergangenheitsbewältigung der 1960er und 1970er, altes Bier in vielen neuen Fässern, sehr wohlschmeckend, und das im lauschigen 1970er Jahre Ambiente des Musikclubs Vortex im Siegener Stadtteil Weidenau, das Vortex war und ist ein Kleinod der Rockmusikalischen Bewegung und sorgt auch in Zukunft für jede Menge Schweißausbrüche, für diesen Club gilt das Gleiche wie für`s Spirit of 66 in Verviers, so oft wie möglich besuchen, solche Läden werden heute nicht mehr gebaut.
Und die 8 Musiker luden ein zu einem Abend unter dem Musikmotto „warum kompliziert wenn es auch einfach geht „, es ging um gemeinschaftliches Abrocken und Bewegungsapparat bewegen und da dieses ja zu vermehrter Schweißbildung beiträgt musste natürlich auch der Flüssigkeitshaushalt der rockenden Gemeinde ständig ausgeglichen werden, das erfreute die Getränkekasse und alle Knochen, ältere und neuere blieben heile, Rock`n Roll als Gesundheitsvorsorge. Mehr

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