Fuzz Manta und Highway Child im Vortex/Siegen am 14.05.11

An diesem Samstagabend in Deutschland gab es Brot und Spiele fürs Volk beim European Song Contest, dieser beinhaltete 100 % Popträllerliedgut, das genauso wie Sauerkraut für rege Darmtätigkeit beim Rocker sorgen müsste,im völlig aus den Fugen geratenen Eventdurchdreh Düsseldorf. Alternativ gab es für Volker und uns Rocker und Roller kernigen Rock dänischer Machart mit Fuzz Manta und Highway Child.Sozuschreiben Danish Dynamite im Doppelpack und dieses Pack veranstaltete und veranstaltet Rockmusikalische Vergangenheitsbewältigung der 1960er und 1970er, altes Bier in vielen neuen Fässern, sehr wohlschmeckend, und das im lauschigen 1970er Jahre Ambiente des Musikclubs Vortex im Siegener Stadtteil Weidenau, das Vortex war und ist ein Kleinod der Rockmusikalischen Bewegung und sorgt auch in Zukunft für jede Menge Schweißausbrüche, für diesen Club gilt das Gleiche wie für`s Spirit of 66 in Verviers, so oft wie möglich besuchen, solche Läden werden heute nicht mehr gebaut.
Und die 8 Musiker luden ein zu einem Abend unter dem Musikmotto „warum kompliziert wenn es auch einfach geht „, es ging um gemeinschaftliches Abrocken und Bewegungsapparat bewegen und da dieses ja zu vermehrter Schweißbildung beiträgt musste natürlich auch der Flüssigkeitshaushalt der rockenden Gemeinde ständig ausgeglichen werden, das erfreute die Getränkekasse und alle Knochen, ältere und neuere blieben heile, Rock`n Roll als Gesundheitsvorsorge. Mehr

Jimi Barbiani und Band in der Blues Rock Garaasj in Geleen am 15.01.2011

 Ich bin sehr oft auf der Suche, auf der Suche im www nach für mich neuer und unbekannter Musik(er) geriet ich an an eine mit Herzblut geschriebene Besprechung des Silberlings Back on the tracks der Jimi Barbiani Band, anschließend klickte ich auf ihre MySpaceseite und dort hörte meine Ohren mal wieder einen für mich musikalischen Urknall, der dauerte knapp 29 Sekunden und diese 29 Sekunden reichten mir völlig, sie reichten völlig zu der Erkenntnis, da musste hin, zum Auftritt der Jimi Barbiani Band, nach Geleen, unbedingt.Schon diese 29 Sekunden zu Anfang ihrer Komposition I feel so lonely, dieses sehr grobe Holzraspelhaut bei mir verursachende, sägende bluesrockige Masterriff, die anschließend einsetzenden Bassriffs und Schlagzeugprügeleinheiten und zur Krönung die dazu kräftig röhrende Stimme zwangen mich förmlich zu einer Fahrt von Hilden nach Geleen, einem Stadtteil von Sittard, gelegen in den Niederlanden, wie schon so oft in meinem Leben on the road again für gute Musik.Ihr einziger Auftritt in einer einigermaßen erreichbaren Entfernung führte nach dem Verlassen der Autobahn vorbei an einem riesigen Areal der chemischen Industrie in die Burg. Lemmenstraat zur Blues Rock Garaasj und die Chemie dort stimmte, allgemein und in der Band und zwischen der Band und dem Publikum, dieses Lokal ist äußerst liebevoll bikerlike eingerichtet, veranstaltet im Jahr einige Konzerte in der Kategorie Bluesrock und Artverwandtes, die Besitzer und das Personal sind ausgeschrieben klasse und sehr freundlich und genauso gut drauf wie die ca. 50 versammelten Zuhörer, der Eintrittsobulus betrug 5 €!! Apropos Chemie, es wurde ein äußerst giftiger Abend in Bezug auf die gespielte Musik, auch süchtig machend, man was war das für eine Truppe da auf der Bühne, diese stammt komplett aus Italien und mixte uns die toxischen Heilmittel in einer ausgewogenen Mixtur zusammen….. die Arzneien bestanden aus Blues und Rock als Hauptzutaten und diversen Prisen aus Jazz, Folk, Soul und Funk und das Ganze fusionierte auch mal zwischendurch.Um kurz nach 22 Uhr schnallte sich Jimi Barbiani seine Gibson Les Paul um, das Slideröhrchen kam auf den linken kleinen Finger und dann schoss er uns ein slidigräudiges Boogieintro unter unsere Füße und diese stellten für die nächsten 120 Minuten den Stillstand ein, sie wurden förmlich dazu gezwungen…..Fußmassage auf italienische Art.Zu Jimi gesellten sich, ich muss ihn so benennen, das Schlagzeugtier Elvis Fior– mein lieber Mauro Magellan (Dan Baird & Homemade Sin), da hast du in punkto aufs Schlagzeug einprügeln ernsthafte Konkurrenz bekommen, siehe hier in diesem meinem Blog: https://volkerfroehmer.wordpress.com/2010/11/19/dan-baird-and-homemade- der hat alle Takte drauf, das hörten wir auf beeindruckende Weise bei seinem Schlagzeugsolo im letzten Drittel des Konzerts und der von Jimi als Lemmy look-alike bezeichnete Bassmann Daniele Vicario ließ gleich mal Bassläufe raus die sich nicht gewaschen hatten, ein perfetto Duo. Mehr