Dan Baird And Homemade Sin in Bochum in der Zeche 09.11.2010

Ein knapp zweistündiges Rock`n Roll Gewitter krachte an diesem Dienstagabend ab 20 Uhr und 10 Minuten auf uns hernieder, sorgte für immerwährende Bewegung des Körpers und half ihm auch auf die Sprünge, es verursachte wohlige Schauer und machte uns nass, schwitznassschweißgebadet, wir schlotterten vor Wärme, nur die Blitze stammten von einigen Kompaktkamerabesitzern.Die Verursacher des Infernos und die Leute, die vor zig Jahren die höchsten Weihen des Rock`n Roll Gottes erhielten:
Dan Baird, der sich an der zerschrammten Telecaster die Seele aus dem Leib und wieder zurück rockte, zuständig für den Saitenrhythmus und den knarzrockigen Gesang.
Gibsonmaster Warner E. Hodges aus Nashville/ Tennesse- er erblickte übrigens vor 51 Jahren das Licht der Welt in Würzburg- gab alles, uns und sich nicht schonend, ein Leadgitarrist wie er im Buch der Gitarren im Kapitel “ ich kann spielen wie ein Weltmeister aber diene immer der Band und dem Song “ an vorderster Stelle steht.
Keith Christopher an den sehr swingend gezupften Saiten, die den Untergrund zum Songgebilde bilden, aber beileibe nicht im Untergrund agierend sondern immer mittendrin statt nur dabei und singen kann er auch.
Und im Hintergrund der Bühne agierend aber beileibe nicht im Hintergrund “ Dr. Prügelpeitsch “ (danke Otto Waalkes) Mauro Magellan am Schlagzeug, mit Betonung auf Schlag, Mauro prügelt auf das bedauernswerte Ensemble ein das du jeden Moment damit rechnest gleich drischt er das ganze Zeug durch den Bühnenboden und er peitscht die Band spaßeshalber nach vorne….wie hält er das bloß zwei Stunden lang aus….sein Geheimnis. Mehr